Blumentöpfe sind wichtige Accessoires für Gärtner, Hobbygärtner und Besitzer von Parkanlagen. Viele Topfpflanzen gibt es, die dekorativ Blumentopf für Blumentopf in eine gewisse Aussenarchitektur arrangiert werden. Oder aber Pflanzentöpfe sind Bestandteil der Inneneinrichtung – Bonsai- und Gummibäume, Kakteen und andere Pflanzen, die sehr beständig sind gegenüber vielerlei Arten von Standorten oder Pflegeunregelmässigkeiten.
Material für Blumentopf und Vase
Für Blumentöpfe, Pflanzentöpfe und auch Pflanzkästen kommen viele Arten von Material in Frage – in vielen Formen und Farben kann man diese auch in der Schweiz kaufen. Beliebt sind Metall, Keramik, Glas oder Steingut – auch bemaltes Porzellan kommt für einen Blumentopf in Frage. Doch Pflanzentöpfe und Blumentöpfe werden auch aus Terrakotta hergestellt: Hier handelt es sich um Ton. Ein Blumentopf aus Terrakotta wirkt gelblich – man mischt hier in der Herstellung verschiedene Tonarten und Materialien, so dass sich die Farbe auch ändern kann. Terrakotta wird bei Temperaturen bis 1000 °C gebrannt und ist bereits in seiner Verwendung seit der Antike nachgewiesen. Immer noch angewendet wurde Terrakotta in der Renaissance, gegenwärtig ist auch einfach der Farbton dieses Materials beliebt. Nicht nur Pflanzentöpfe, sondern auch Abgrenzungen und Geschirr wurden früher aus diesem Material hergestellt.
Terrakotta, welches mit hohen Anteilen aus Eisen-, Kupfer- und Aluminiumoxiden stammt und auch aus Mineralien, wird (dem Ortsnamen der ersten Verwendung nach) Impruneta genannt. Diese Ortschaft befindet sich bei Florenz in der Toskana in Italien, man nutzt hier noch weit höhere Temperaturen. Terrakotta in verschiedenen Farbtönen bleibt zeitlos modern bei Blumentöpfen – gerade weil es so viele passende Pflanzen gibt.
Blumentopf für Tulpen
Wenn Tulpen in Blumentöpfe gepflanzt werden sollen, dann werden die Zwiebeln in Schichten gelegt, die übereinander liegen. Es sind dies zuerst die Spätblüher (nämlich etwa die Papagaientulpen), dann die Triumphtulpen und zuletzt die Frühblüher. Blumenerde für diesen Zweck wird zu einem Drittel gemischt mit Sand. Dann werden die Tulpen gedüngt, damit die grünen Blätter bewahrt bleiben. Eine Tulpenzwiebel zieht Energie aus diesen Blättern – solange, bis das Verwelken stattfindet. Alle Energiereserven werden genutzt, damit neue Zwiebeln gebildet werden können. Auch Lilien sind Zwiebelpflanzen und können demzufolge auch in Töpfen gepflanzt werden. Dies geschieht im August – oder aber im Frühjahr (letzteres bei Sorten und Arten, deren Blütezeit erst Ende Juni beginnt).