Dokumentationen gehören ebenso in die Filmsammlungen, wie Actionsfilme, Dramen oder Komödien. Dabei muss dieses Genre nicht langweilig sein. Viele Dokumentationen unterhalten den Zuschauer auf spannende Weise. In den meisten Fällen behandeln Dokus Themengebiete, über die man auf Anhieb nicht viel weiss und gerne hierüber etwas Näheres erfahren möchte. Dokumentationen dienen also vornehmlich der Wissensbefriedigung.
Neben Natur- und Landschaftsberichte gibt es ebenso viele interessante Dokus aus den Bereichen Technik, Sport und Kunst. Selbst eine Biografie kann ein interessanter Doku-Film sein. So gibt es beispielsweise eine Biografie über bestimmte Filmschauspieler, Politiker oder Nationalhelden. Eine Biografie ist meist mit der Darstellung des Lebenswerkes einer Persönlichkeit verbunden. Das Dokumentationen nicht blosse Berichterstattungen sind, sondern manchmal auch gar sehr satirisch einzustufen sind, beweist der Film vom Michael Moore. Im Jahr 2002 wurde der Film Bowling for Columbine produziert. Michael Moore hat für diesen satirischen Doku-Film zahlreiche Preise bekommen.
In dem Film Bowling for Columbine wird von dem 1999 stattgefundenen Schulmassaker in Littleton ausgegangen, bei dem zwei Schüler einen Lehrer, zwölf Schüler und sich schliesslich selbst erschossen haben. In den nachfolgenden Interviews zwischen Amerikanern und Kanadiern stellt Michael Moore das Thema US-Waffenhandel dar. Hier soll ganz klar eine Verbindung mit möglichen Motiven für einen Amoklauf dargestellt werden. Viele Persönlichkeiten wurden von Michael Moore in dem Film Bowling for Columbine interviewt. Auf der Suche nach den Gründen von Gewaltverbrechen in den USA stellt Michael Moore die Geschichte Nordamerikas in einem Comicstreifen dar. Dem Titel des Films entsprechend kritisiert Michael Moore die Tatsache, dass der sogenannte Columbine Amoklauf nicht nur damit begründet wird, dass die Täter alle die Musik von Marilyn Manson gehört haben und vor der Tat tatsächlich bowlen waren. Für ihn begründet ein Amoklauf auch nicht, dass in den USA eine höhere schusswaffenbedingte Mordrate nicht mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Schusswaffen in Verbindung stehe. Letztlich endet der Film ohne wirkliche Antwort auf den Grund, warum Menschen Amok laufen. Es wird aber in dem Film Bowling for Columbine nahegelegt, dass Menschen in Angst insbesondere in den USA Anlass und Auslöser für einen Amoklauf seien können.
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