Arbeitsspeicher von Kingston, Infinion und weiteren
Natürlich ist der Prozessor (CPU) das Herz eines jedes Computers, aber unmittelbar danach auf Platz 2 folgt bereits der so genannte Arbeitsspeicher, kurz RAM (=Random Access Memory). Als einer der grössten Online-Anbieter in der Schweiz geben wir Ihnen die Gelegenheit, selbst darüber zu entscheiden, wie leistungsfähig Ihr PC letztlich sein wird, denn der Arbeitsspeicher wirkt sich direkt auf die Menge der Daten aus, die gleichzeitig bearbeitet werden können.
Bereits beim Starten des PC werden verschiedene Anwendungen und Programme geladen. Diese Daten und Informationen werden im Memory-Speicher, dem RAM hinterlegt. Dadurch kann bei Bedarf in kürzester Zeit darauf zugegriffen werden. Je grösser also die Datenmenge ist, die der RAM aufnehmen kann, desto schneller arbeitet der PC. Aber nicht nur die Geschwindigkeit, auch die Art der Anwendungen, die auf dem PC laufen, wird im Wesentlichen vom Arbeitsspeicher bestimmt. Umfangreiche Profi-Software (beispielsweise zur Bild- oder Videobearbeitung) oder auch verschiedene Spiele und Multiplayer-Online-Games (MMORPG) stellen hohe Anforderungen an den RAM-Speicher, weil das System möglichst in Echtzeit auf viele unterschiedliche Daten zugreifen muss. Lagen diese Zugriffszeiten anfänglich noch bei etwa 12 ns (für einen PC eine Ewigkeit), schaffen unsere modernen RAMs diese Aufgabe inzwischen in nur 7 ns oder weniger. Alle im RAM befindlichen Daten bleiben dann erhalten, bis die Anwendung beendet oder der PC ausgeschaltet wird. Fachleute sprechen deswegen auch von einem flüchtigen Speicherinhalt. Für herkömmliche Büro-Anwendungen und gelegentliche Online-Verbindungen genügt es meistens, einen RAM mit 1 GB bis 2 GB zu kaufen, bei den genannten Experten-Funktionen der Software sind bis dagegen zu 4 GB RAM ratsam.
Zu den führenden Herstellern zählen insbesondere die amerikanische Kingston Technology Co. und die in Bayern ansässige Infineon AG. Dort werden Arbeitsspeicher in Form kleiner Platinen (Module) gefertigt, auf der sich – je nach Speichergrösse – mehrere Schaltkreise befinden. An einer der beiden Längsseiten befinden sich ferner die Kontakte, die sich je nach Art des Moduls voneinander unterscheiden können. So kennt man heute allein beim SDRAM (= speziell getaktet) mehrere Varianten (PC-66, PC-100, PC-133, PC-166), deren Bezeichnung sich aus der Taktfrequenz (in MHz) ergibt. Auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung kann an der RAM-Bezeichnung abgelesen werden. So arbeiten DDR-SDRAMs pro Modul mit 1,6 GB/s (DDR-200), 2,1 GB/s (DDR-266), 2,7 GB/s (DDR-333) oder sogar 3,2 GB/s (DDR-400), wobei sich das Tempo im Dual-Modus verdoppelt.
Geplante Anforderungen, der vorhandene Steckplatz und nicht zuletzt die restliche PC-Performance sind also die ausschlaggebenden Kriterien beim Nachrüsten des Arbeitsspeichers.