AMD ist zwar als Hersteller von innovativen Computerprozessoren bekannt, aber ein weiteres Geschäftsfeld ist die Herstellung von qualitativ hochwertigen Mainboards.
Was ist ein Mainboard?
Das Mainboard - auch "Motherboard" genannt - ist die zentrale Platine in einem Computer. Auf dem Motherboard werden die verschiedenen PC-Komponenten wie Arbeitsspeicher, Prozessor, Lüfter oder Grafikkarte montiert. Ein ebenfalls wesentlicher Bestandteil ist das BIOS, dass dafür zuständig ist, dass der PC überhaupt hochfährt und die angeschlossenen Geräte erkennen kann. Die Grössen für Mainboards sind genormt, das gilt auch für die Anschlüsse der verschiedenen Peripheriegeräte. Dadurch kann zum Beispiel die Festplatte von jedem beliebigen Hersteller auf einem AMD-Mainboard betrieben werden. Jedem Mainboard liegt eine ausführliche Anleitung bei, in der dargestellt ist, wie die einzelnen Komponenten angeschlossen werden müssen. Darauf sollte man gut achten, denn ein falsch gepolter Stecker kann einen Kurschluss und damit einen Defekt des Motherboards verursachen.
Wer steht hinter der Marke AMD?
AMD ist eine Abküzrung für "Advanced Micro Devices". Die Gründung des Unternehmens erfolgt 1969, der Firmensitz ist im kalifornischen Sunnyvale. AMD hat weltweit Niederlassungen, beispielsweise gibt es in Dresden ein Werk. Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Mikroprozessoren, aber auch im Bereich der Grafikchips und der Chipsätze generell wird eifrig geforscht. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 14.000 Menschen, der Jahresumsatz liegt bei sechs Milliarden Dollar. AMD ist eine Aktiengesellschaft und im Standard & Poors 500-Aktienindex gelistet.
Worauf sollte man beim Kauf eines Mainboards von AMD achten?
Der Kauf des Mainboards in der Schweiz ist abhängig vom Verwendungszweck des PCs. Benötigt man nur Office-Anwendungen, wo wird man mit einem Modell, das vielleicht schon etwas älter und dadurch billiger ist, das Auslangen finden. Möchte man aber einen High-End-PC aufbauen, so sollte man zu den aktuellsten Ausgaben der Mainboards von AMD greifen. Diese sind zum Teil mit W-Lan ausgestattet, bieten fünf oder mehr PCI-Steckplätze und Anschlüsse für USB, Fireware und E-Sata. Es ist möglich, auf bestehende Mainboards neue Bestandteile aufzusetzen. Das bedeutet, dass man zum Beispiel den Arbeitsspeicher erweitern oder einen leistungsfähigeren Prozessor einbauen kann. Moderne Mainboards werden mit USB 3.0 Anschlüssen ausgeliefert, wodurch eine hohe Datenübertragungsrate mit den entsprechenden USB-Geräten möglich ist.