Der Power Mac war ein Gerät von Apple, das auf eine komplett eigene Technologie setzte. Die Power Macs liefen mit eigenen Prozessoren die von Motorola, später auch von IBM, hergestellt wurden. Die letzten Versionen, die man in der Schweiz kaufen konnte, waren der Power Mac G4 und der Power Mac G5. Anschliessend wurde dieses Gerät vom heutigen Mac Pro abgelöst, welcher keine eigene Architektur mehr hat.
Den Power Mac G4 gibt es mit drei unterschiedlichen CPU Geschwindigkeiten: 400, 450 und 500 MHz. Für den Release war ursprünglich eine 450er und eine 500er Version geplant. Doch wegen Lieferschwierigkeiten beim Prozessorhersteller Motorola, konnten die 500 MHz Versionen erst ab dem Jahr 2000 ausgeliefert werden, ein Jahr nach Release des Power Mac G4. Es gibt auch eine – relativ seltene –"Cube"Version des Power Mac G4. Das Gehäuse dieser Version hatte keine Lüfter und war sehr kompakt. Es kam jedoch zu einigen Problemen mit der Hitzeentwicklung und mit Rissen im Gehäuse. Letztlich konnte sich diese Version nicht durchsetzen, das Standardgehäuse aus lichtdurchlässigen Kunststoff und silbernen Flächen an der Seite hatte dem Cube gegenüber einfach zu viele Vorteile.
Der Nachfolger vom Power Mac G4 ist der Power Mac G5 gewesen. Dieser wurde in einer ersten Version im Jahr 2003 veröffentlicht. Erstmals setzte Apple nun auch bei einem Desktop auf das Konzept der Aluminiumgehäuse, das kurz zuvor bei den Notebooks eingeführt wurde. Des weiteren hatte der Power Mac G5 neun Kühlventilatoren im System – spätere Highend-Versionen nutzten serienmässig sogar ein Flüssigkühlsystem. Der Prozessor in dieser letzten Version des Power Macs stammte von IBM. Es gab sowohl Single- als auch Dualcore und sogar Quadcore Prozessoren, was über die Jahre zu einer grossen Variation an Modellen führte. Um ein Maximum an Leistung zu bekommen , können bis zu vier Grafikkarten in einen Power Mac G5 gesteckt werden. Seit 2006 gibt es schliesslich die heutigen Mac Pros, welche mit Intel Prozessoren ausgeliefert werden.