Schuco stellt Modellautos aus Zink (nach dem Druckgussverfahren) her und auch Blechspielzeug. Heinrich Schreyer gründete 1912 das Unternehmen mit Heinrich Müller zusammen in Nürnberg. Zunächst nannte man sich folgerichtig „Schreyer & Co“, dies zog man jedoch 1924 zu Schuco zusammen – dieser Name blieb, auch wenn seit 1918 Schreyer nicht mehr mitarbeitete – an seiner Statt hatte ein Geschäftspartner namens Adolf Kahn übernommen. 1936 brachte man das erste Miniatur-Auto aus dem Unternehmen auf den Markt und überzeugte den Markt und auch die Branche mit der sorgfältigen und auch technisch korrekten Präzision. Es konnten durch diesen ersten Erfolg die Kapazitäten derart erweitert werden, dass Schuco auch Handbremsen, Lenkradsteuerungen und mechanische Schaltgetriebe einsetzte. Später (d. h. nach dem 2. Weltkrieg) waren die Fahrzeuge von Schuco (hier ging es zunächst um das Modell „Set Varianto 30“) auch mit Spiraldrahtkabeln lenkbar und fuhren auf Ringen aus Spiraldraht. Heute gehört Schuco der Simba-Dickie-Group mit Hauptsitz in Fürth. Die Spielzeugautos haben sich weiterentwickelt, als historisch und sammlerisch wertvoll haben sich jedoch die Blechspielzeuge aus der Zeit vor 1958 (dem Tod Heinrich Müllers, dessen Sohn bis 1976 übernahm) erwiesen.
DAF ist ein LKW-Hersteller in den Niederlanden (in Eindhoven). Die „Van Doorne´s Automobiel Fabriek“ wurde 1928 gegründet, zunächst ging es um die Übernahme von Schmiede- und Schweissarbeiten für die Eindhovensche Binnenschiffahrt. Später (1932) stellte man LKW-Anhänger her, dann (ab 1936) als erstes Unternehmen der Welt Container-Sattelauflieger. Während des 2. Weltkrieges baute man Zugfahrzeuge und auch Artillerieschlepper. Ab 1949 baute man Lastwagen (mit Frontlenker-Fahrerhäusern). 1958 nun entstand der erste Pkw der Firma. Es handelte sich um den DAF 600. Diese Fahrzeuge enthielten ein Variomatic-Getriebe: Das war eine Keilriemen-Automatik (die stufenlos ist), mit der man ruckfrei im jeweils optimalen Drehzahlbereich fahren kann. Mit diesem Wagen konnte man ebenso schnell rückwärts wie vorwärts fahren.
1975 verkaufte DAF seine Pkw-Sparte an die Firma Volvo. Der ursprünglich so genannte DAF 77 wurde zum „Volvo 340“ - so benannt, wurde dieser Wagen dann in den Niederlanden hergestellt. Auch wenn 1996 der Paccar-Konzern (USA) nun auch die Lkw-Sparte von DAF übernommen hatte, wird die Markenbezeichnung bei der Herstellung von Fahrzeugen bis heute beibehalten.