Luxusobjekte zu sammeln, ist ein teures Vergnügen. Da hilft es, wenn man auf gebrauchte Ware oder Outlets zurückgreifen kann. Wichtig ist, sich genau mit der favorisierten Marke auszukennen. Wer zum Beispiel Hermes Taschen sammelt, muss mit Fälschungen rechnen. Unter den Hermes Taschen gehören einige zu den besonders gerne gefälschten Objekten.
Hermes Taschen in liebevoller Handarbeit gefertigt
Da Hermes Taschen bis heute in Handarbeit gefertigt werden, muss man bei gefragten Modellen bis zu zwei Jahre warten, bis man ein Original in Händen hält. Dass die Produkte des Pariser Familienunternehmens jemals so erfolgreich würden, wer hätte das gedacht. Firmengründer Thierry Hermès legte 1837 mit dem ersten Hermes Geschäft den Grundstein zu diesem Erfolg. Er hatte im damals französischen Krefeld eine Sattlerlehre gemacht. Mit dem Laden für Reitsättel und Zaumzeug begann der Siegeszug des Betriebes. Mit hochwertigen Koffern und Ledertaschen erweiterte Thierrys Sohn das Sortiment von Hermes. Mittlerweile gab es nämlich Eisenbahnen und Autos statt Droschken. Zum Ende des 19. Jahrhunderts verlegte Hermes das Ladengeschäft in die elegante Rue du Faubourg Saint-Honoré Nr. 24, wo es bis heute angesiedelt ist. Die berühmten Hermes Taschen vertrieb man seit 1920.
Hermes Heute
Heute hat das Pariser Unternehmen längst nicht mehr nur Hermes Taschen im Angebot, sondern vertreibt auch elegante Schals, Parfüms, Uhren und andere Luxusgüter. Mittlerweile richtet man sich an junge Kundenkreise. Es gibt nicht wenige Liebhaber und Sammler von Hermes Taschen und noblen Accessoires. Vor allem in den USA und in China sind Hermes Taschen besonders begehrt. Aus China kommen aber auch die meisten Produktkopien. Das wundert auch nicht, denn für eine echte Hermes Birkin muss man sagenhafte 3000 bis 25000 Euro berappen, je nachdem, wie die Tasche gefertigt ist. Dank der Kultserie "Sex and the City" möchte heute jeder Hermes Taschen haben.